Cached Report Data
Neues Feature in JReport V10
Mit JReport V10.0 wurde ein neues Feature eingeführt, welches von Kunden oft nachgefragt wurde: Cached Report Data (CRD). Es handelt sich dabei um ein Verfahren, bei dem Reports nicht direkt auf die Datenbank zu greifen, sondern auf zuvor extrahierte Daten. Man kann es als Snapshot verstehen. Wie funktioniert es nun also? Legt man im JReport Server für eine Query ein CRD an, so greifen alle Reports auf den aktuellste CRD (den Snapshot) zu, anstatt auf die Datenbank direkt. Ganz hübsch, aber man muss aufpassen, dass man damit keine unbeabsichtigten Unsinn anstellt. Denn ist ein CRD einaml angelegt, greifen die Reports stur darauf zu. Neue Daten in der Datenbank kommen dann einfach nicht im Report heraus (weil der Snapshot ja noch die alten Daten enthält). Auszug aus dem User Guide: “After a scheduled CRD is created, all reports based on the same query as the CRD will automatically use the CRD for retrieving data.”
Anwendungsfälle gibt es immer dann, wenn man auf einen Snapshot zugreifen will (z. B. bei Bankanwendungen Stand nach der TEV) oder wenn viele Benutzer immer die selben, stabilen Daten auswerten wollen. Wie bei jedem Snapshot muss man sich Gedanken machen, wann dieser erneuert werden sollen (Refresh). Dies passiert in JReport Server mit ähnlichen Mitteln wie beim Scheduling von Reports. Allerdings kann das Anlegen und Verwalten der CRDs nur in der Admin-Konsole (8889) erfolgen.




