Clemens Dannheim talks Artificial Intelligence in Deutschlandfunk podcast

“Wir haben Nachholbedarf” Objective-CEO Clemens Dannheim spricht über Künstliche Intelligenz im Deutschlandfunk-Podcast

Deutschland als Nation muss mehr Mittel in künstliche Intelligenz investieren – das ist zumindest eine Forderung der Bundesregierung. Viele Forscher finden diese Anforderung jedoch recht vage. Vor allem reden laut Deutschlandfunk aber Wissenschaftler und Politik aneinander vorbei. Der Podcast “Computer und Kommunikation” analysiert den Status quo – mit Hilfe von Objective-CEO Clemens Dannheim.

“Da ist noch einiges an Sensibilisierungsarbeit und an Überzeugungsarbeit notwendig”, sagt Dannheim im Interview mit Peter Welchering vom Deutschlandfunk, es gäbe einiges an Nachholbedarf. Deutschland ist weit davon entfernt, die Drehscheibe für künstliche Intelligenz zu werden, die seine Regierung will.

Künstliche Intelligenz als wertvolle Ware

“Sie sollten versuchen, einem Politiker ein Verständnis für künstliche Intelligenz zu vermitteln”, erläutert Dannheim weiter. “Du musst dich mit dem Thema beschäftigen und etwas tiefer graben.”

Während die wichtigsten Akteure der IT-Branche seit Jahrzehnten an KI arbeiten, sind dies Unternehmen im Ausland. Was der Podcast verlangt, ist eine nationale KI-Strategie, die uns die Möglichkeit gibt, die Technologie adäquat einzusetzen. Und nicht zurückgelassen werden.

Im Podcast heißt es weiter, dass die Ziele an sich zwar edel seien, die Strategie der Bundesregierung aber unzureichend sei. Sie nennt keine konkreten Ziele, sondern wirft Allgemeingültigkeiten um sich, wie zum Beispiel, dass Deutschland bei der künstlichen Intelligenz an der Spitze stehen will. Es ist schön, ein Ziel zu haben – aber es ist noch besser, eine Roadmap zu haben.